Wetzstahl Züge 


Mit dem richtigen Wetzstahl zum perfekten Ergebnis


F. DICK Wetzstähle sind mit unterschiedlichen Zügen erhältlich. Der Zug bestimmt die Oberflächenbeschaffenheit und den Abtrag an der Messerschneide. Je nach gewünschtem Materialabtrag kann zwischen verschiedenen Wetzstahlzügen gewählt werden.

Welche Wetzstahlzüge gibt es?

  • Grober Zug: Einsatzbereich Haushalt, hoher Abtrag
  • Diamant: Diamantoberfläche für sehr hohen Abtrag
  • Titan: Spezialoberfläche für sehr hohen Abtrag, besonders für harte Messer geeignet
  • Standard: hoher Abtrag
  • Feinzug: geringer Abtrag/Aufrichten der Schneide
  • Poliert: kein Abtrag, nur zum Aufrichten und Polieren der Schneide
  • Keramik: besonders für harte Messer geeignet. Sehr hartes aber auch sprödes Material

Je nach Grobzug bzw. Feinzug des Wetzstahls erhält man eine bestimmte Oberfläche und Rauhtiefe an der gewetzten Schneide. Diese mehr oder weniger starke Oberflächenrauheit ergibt sich durch die Riefen, die beim Wetzen entstehen. Beim richtigen Wetzen am Stahl verlaufen die
Riefen quer zur Schneide. An der Schneide selbst, dort wo die Riefen von den beiden Seitenflächen her zusammentreffen, bildet sich je nach Riefentiefe eine mehr oder weniger stark gezahnte (sägenartige) Schneidenlinie.

Es kann eine möglichst glatte oder aber auch eine etwas raue Schneidenlinie erwünscht sein. Dies hängt vom Verwendungszweck des Messers ab. In die Oberfläche eines "harten" Schneidgutes (wie z. B. Haut von Obst und Gemüse, Brot, Kruste von Braten usw.) dringt eine gezahnte
Schneide leichter ein als eine glatte Schneide. Bei weichem Schneidgut dagegen ist eine möglichst glatte und dünne Schneide gewünscht, das Schneidgut wird nicht zerfasert und ein klares Schnittbild entsteht.

Verschiedene Wetzstahl Züge
Oberflächenrauheit - unter dem Mikroskop betrachtet:
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