Florian Volke

© Koch des Jahres / Melanie Bauer Photodesign


Haben Sie ein Lieblingsgericht aus Ihrer Kindheit?

In meiner Kindheit liebte ich einfache, deftige Gerichte –einen Braten mit Klößen und Rotkohl.

Wie und wo entdeckten Sie Ihre Leidenschaft für das Kochen?

Mein Onkel führte damals ein Restaurant und als ich in meiner Schulzeit verschiedene Praktika als Koch machte wusste ich genau, dass ich nichts anderes werden möchte. Das Kochen liegt so zu sagen in der Familie.

Was war Ihr schönstes Erlebnis in Ihrer Karriere?

Ich hatte viele schöne Erlebnisse in meiner Karriere als Koch. Aber als wir letztes Jahr im Opus V, wo ich als Junior Sous Chef tätig bin, innerhalb von nur einem Jahr einen Stern im Guide Michelin erkocht haben – das war schon eines meiner besten Erlebnisse, worauf ich sehr stolz bin.

Was ist für Sie das Aufregendste an Ihrem Beruf?

Man kann kreativ sein, kann seinen Ideen freien Lauf lassen und hat jeden Tag viel Abwechslung. Außerdem kommt man natürlich viel herum, sieht verschiedene Orte und trifft viele neue Menschen, die man mit seinem Essen glücklich machen kann!

Haben Sie ein Vorbild in der Küche?

Ja, mein jetziger Küchenchef Tristan Brandt. Ich finde es absolut bemerkenswert, was er bis jetzt schon alles erreicht hat.

Mit wem würden Sie am liebsten gemeinsam ein Menü kochen?

Am liebsten würde ich natürlich mal ein Menü mit einen der deutschen Spitzenköche zusammen kochen. Harald Wohlfahrt zum Beispiel!

Wenn Sie sich und Ihren Stil zu Kochen in einem Satz beschreiben müssten …

Eine leichte mit asiatischen Einflüssen geprägte Küche.

Auf welche drei Lebensmittel könnten Sie beim Kochen nie verzichten?

saisonale Gemüsesorten, wie z.B. Pilze oder Spargel. Frischen Fisch. Verschiedene Gewürze am wichtigsten sind natürlich Salz und Pfeffer Sorten. Aber auch verschiedene Gewürzmischungen.

Wenn Sie ein Restaurant in einer Stadt Ihrer Wahl eröffnen würden, wo wäre das?

Meine Wurzeln sind in Kassel, deshalb am liebsten dort. Ich möchte irgendwann gerne wieder zurück in meine Heimat und mein eigenes Restaurant in meiner Heimatstadt wäre natürlich der Hammer!

Was ist Ihnen bei Messern besonders wichtig?

Am wichtigsten ist für mich, dass ein Messer einen guten Schliff hat, sehr scharf ist und auch lange scharf bleibt. Außerdem sollte es gut in der Hand liegen.

Was waren Ihre ersten Gedanken, nachdem Sie erfahren haben, dass Sie im Finale von Koch des Jahres stehen?

Natürlich Freude und Ehre zugleich dass man in so einem großen Wettbewerb im Finale steht.

Verraten Sie uns, wie Sie für das Finale trainieren?

Als erstes muss man natürlich viel ausprobieren bis das Wettbewerbsmenü perfekt ist. Dann werde ich es bestimmt noch 1-2 Mal Probe kochen. Ich werde mir auch einen genauen Plan für den Arbeitsablauf am Finaltag anfertigen, so dass ich die Zeit immer im Blick habe.

Sind Sie abergläubisch? Haben Sie einen Glücksbringer für das Finale in Köln?

Ich habe keinen Glücksbringer dabei, ich denke es gehört zwar auch ein bisschen Glück dazu das Finale für sich zu entscheiden. Aber man muss natürlich auch perfekt vorbereitet sein.

Was wäre das letzte Getränk, das Sie bestellen, bevor die Bar schließt?

Gin Tonic

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