Sven Pietschmann

© Koch des Jahres / Melanie Bauer Photodesign


Haben Sie ein Lieblingsgericht aus Ihrer Kindheit?

Ohh ja, den besten Eintopf der Welt und zwar von meiner Oma. Einen Nudeleintopf mit Hühnerherzen, Hühnerfleisch, Gemüse aus Opa‘s Garten und frischem Liebstöckel.

Wie und wo entdeckten Sie Ihre Leidenschaft für das Kochen?

Es fing schon in der Schule an. Im Hauswirtschaftsunterricht hatte ich immer als Erster die Schürze an, wenn es um das Kochen ging. Diese Leidenschaft ist bis heute geblieben und ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht.

Was war Ihr schönstes Erlebnis in Ihrer Karriere?

Ich habe tatsächlich einmal Eckart Witzigmann die Hand geschüttelt! Er hat mir dann ein handsigniertes Buch von ihm zugeschickt. Das war wirklich genial und mir eine absolute Ehre!

Was ist für Sie das Aufregendste an Ihrem Beruf?

Ich komme oft mit Lebensmitteln in Kontakt, die für viele unbekannt sind. Viele Menschen haben nicht einmal davon gehört, geschweige denn, die Chance gehabt ein Gericht davon zu essen. Als Koch bekommt man diese Chance!!

Haben Sie ein Vorbild in der Küche?

Ja, Alexandro Pape!

Mit wem würden Sie am liebsten gemeinsam ein Menü kochen?

Mit meinem Besten Freund, der auch gelernter Koch ist. Wir kennen uns schon seit 19 Jahren, haben es aber noch nicht geschafft zusammen für unsere Familien ein schönes Menü zu kochen.

Wenn Sie sich und Ihren Stil zu Kochen in einem Satz beschreiben müssten …

Persönlich verfolge ich keinen Stil, bzw. ich habe auch noch keinen gefunden.Ich koche das, was ich selber jetzt gerne am liebsten essen möchte.

Auf welche drei Lebensmittel könnten Sie beim Kochen nie verzichten?

Sylter Meersalz / Zucker oder Honig / Schwarzer Pfeffer

Wenn Sie ein Restaurant in einer Stadt Ihrer Wahl eröffnen würden, wo wäre das?

In Salzburg. Ich habe ein paar Jahre in der Nähe von Salzburg gearbeitet. Immer wenn wir frei hatten sind wir nach Salzburg reingefahren. Außer im Winter, da waren wir natürlich Skifahren. Es gibt dort zwar ein, zwei gute Restaurants, aber da ist auch noch Luft nach oben. Die Altstadt ist zwar historisch alt, aber das macht die Stadt so attraktiv. Ich freue mich immer, wenn ich wieder mal dort bin.

Was ist Ihnen bei Messern besonders wichtig?

Der Griff !!!! Es ist wichtig, dass der Griff so geformt ist, dass er perfekt in der Hand liegt. Wir arbeiten den ganzen Tag mit dem Messer, da muss es einfach angenehm in der Hand liegen.

Was waren Ihre ersten Gedanken, nachdem Sie erfahren haben, dass Sie im Finale von Koch des Jahres stehen?

Ich konnte es zu diesem Zeitpunkt nicht realisieren. Als mir dann das Goldene Messer von der Firma Dick zu geschickt wurde, weil es in Hamburg verloren gegangen ist, habe ich gemerkt jetzt wird es ernst. Ich bin im Finale!!!

Verraten Sie uns, wie Sie für das Finale trainieren?

Ich versuche es noch einmal zu kochen, was von der Zeit her sehr schwierig sein wird, da wir gerada in der Hauptsaison sind. Ich werde mich aber ein paar Tage vorher mit dem Ablauf der Arbeitsschritte auseinandersetzten, damit ich das gut in der vorgegebenen Zeit schaffe.

Sind Sie abergläubisch? Haben Sie einen Glücksbringer für das Finale in Köln?

Abergläubisch bin ich zwar nicht, aber einen Glücksbringer habe ich, meine Freundin.

Was wäre das letzte Getränk, das Sie bestellen, bevor die Bar schließt?

Ein kleines eisgekühltes Pils.

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